Alles über die Walnuss

Vor allem zur Vorweihnachtszeit begegnen uns überall Walnüsse. Du solltest sie keinesfalls links liegen lassen, denn sie sind wahre, kleine Vitalstoffwunder mit hohem gesundheitlichem Wert!

 

Eine alte Sage erzählt uns Folgendes: “In der Urzeit, als Menschen noch Eicheln aßen, verspeisten Götter die Walnüsse”. Der lateinische Name Juglans bedeutet übersetzt “Jupiters Frucht”, was nur bestätigt, dass die Walnuss eine königliche Frucht war. Und schließlich wird die Walnuss in der Bibel unter anderem als das ideale Nahrungsmittel für den Menschen erwähnt. Grund genug, um uns ein wenig eingehender mit dieser Wunderfrucht zu befassen.

 

Die Walnuss strotzt nur so von Vitalstoffen wie Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Zink, Mangan, Selen und den Vitaminen B, E und K.

 

Laut neueren Untersuchungen reicht es aus, neun Walnüsse täglich zu verspeisen, um den Körper vor hohem Blutdruck zu schützen, besonders in Stresssituationen. Hast du schon bemerkt, dass der Kern der Walnuss dem Gehirn ähnlich sieht? Tatsächlich schützt sie durch den hohen Anteil der Omega-3-Fettsäuren auch die Funktion des Gehirns, verbessert allgemein die Konzentration und Merkfähigkeit. Es wäre also ideal, deinem Schulkind einige Walnüsse mit in die Pausenbrotdose zu packen.

 

Das sind die weiteren positiven Wirkungen der Walnuss auf unsere Gesundheit:

 

  • schützt das Herz und die Blutgefäße

  • hilft unterstützend bei Brust- und Prostatakrebs

  • verringert das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken

  • wirkt gegen Stress

  • hilft beim Einschlafen

 

Wenn du abends schlecht zur Ruhe kommst und an Einschlafstörungen leidest, iss ein paar Walnüsse nach dem Abendessen, und dein Schlaf wird ruhig und erholsam sein.

 

Die Walnuss gibt uns noch ein nützliches Produkt in die Hände: das Walnussöl. Hochwertiges Bio-Walnussöl ist in den meisten Bioläden, Reformhäusern oder alternativ online erhältlich. Es pflegt und schützt die Haut, und bei regelmäßiger Anwendung wirkt es gegen Falten. Walnussöl glättet die Haut, besonders in reiferen Jahren, dank der reichlich enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Vor dem Haarewaschen in die Haare einmassiert, regeneriert es beschädigtes Haar und strapazierte Haarspitzen (Spliss).

 

Natürlich sind sowohl die Walnuss als auch das Öl kulinarisch mannigfaltig verwendbar. Nur solltest du darauf achten, das Öl nicht zu stark zu erhitzen, weil es dadurch seine positiven Eigenschaften weitgehend verliert.

 

Selbstverständlich kannst du Walnusskerne auch so knabbern. Es gibt aber noch viele weitere, wunderbar leckere und interessante Rezeptvorschläge, die ich dir hier vorstellen möchte.

 

Frühlingssalat


Benötigte Zutaten:

 

  • eine Handvoll junger Spinatblätter

  • einige neue, kleine Kartoffeln, gekocht und halbiert

  • gekochte Wildspargelspitzen

  • Frühlingszwiebeln, klein geschnitten, nach Wunsch

  • Kirschtomaten

  • gekochte weiße Bohnen

  • eine Handvoll Walnusskerne

 

Alles Gemüse mischen und mit einem Dressing aus Apfelessig, Senf, Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Das Ergebnis ist ein zarter, gesunder und nicht alltäglicher Salat, der noch dazu herrlich schmeckt und von Vitaminen strotzt.

 

Weitere Verwendungen für Walnüsse

 

Ein Apfel-Selleriesalat mit einem Dressing aus Mayonnaise, Creme fraiche und Zitronensaft ist ohne Walnüsse nicht komplett, ebenso wie auch ein Avocado-Chicoree-Rucola Salat mit dem Dressing aus Tofu und Dill.

 

Die orientalische Küche kennt den Salat aus frischen Gurken und Walnüssen als Vorspeise. Dazu werden Gurken in Scheiben geschnitten, gesalzen, gepfeffert, mit Olivenöl übergossen und mit einer cremigen Sauce aus geriebenen Walnüssen, Knoblauch, Semmelbröseln, Salz und Zitronensaft vermischt.

 

Käseplatten sind ohne Walnüsse nicht wegzudenken. Und Bratäpfel mit einer Mischung aus gemahlenen Nüssen, Honig, Zimt und Zucker sind ein unübertrefflicher Leckerbissen, gerade in der Vorweihnachtszeit.

 

Auch Pestos kannst Walnüsse als regionale Alternative zu Pinienkernen verwenden. Ein Rezept für Walnusspesto-Bärlauch Rezept findest du hier.

 

Walnüsse gleich zweimal ernten

 

Schön ist es, wenn du einen eigenen Walnussbaum hast. Damit kannst du gleich zweimal pro Jahr die Früchte nutzen, zunächst im Juni, wenn sie noch grün sind. Aus den grünen Nüssen sowie Schnaps und Zucker kannst du einen wunderbaren Nusslikör ansetzen. Die reifen Nüsse sammelst du natürlich im Herbst, knackst sie selber und legst dir einen Vorrat für den Winter an. Vielleicht lässt du einige liegen, damit die Eichhörnchen im Winter etwas zum Knabbern haben!

 

Bewahre die trockenen Kerne am besten in Papiertüten im Kühlschrank auf. Du kannst sie auch in Behälter mit hermetischem Verschluss geben, so halten sie sich im Kühlschrank einige Monate. Vakuumiert und tiefgefroren haben sie eine Lebensdauer bis zu einem Jahr.

 

Du siehst, die Walnuss ist eine ganz besondere Frucht, bei der es sich lohnt, ihr mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Deine Ideen zu diesem Thema sind uns natürlich immer willkommen. Wie verwendest du Walnüsse am liebsten?


Walnussöl


Die Natur hat viel Gutes zu bieten, das sich sowohl für die schmackhafte Küche als auch für natürliche Kosmetik verwenden lässt. Aber auch wenn es um eine gesunde Lebensweise geht, dann hat die Natur einiges zu bieten. Walnussöl gehört zu den Schätzen der Natur, das sich positiv auf die Gesundheit auswirkt und zudem noch dazu beträgt, dass eine gesunde Ernährung auch noch gut schmeckt. Wer sich näher mit dem Öl der Walnuss befasst, der wird schnell feststellen, wie vielseitig dies sein kann.

 

Wie wirkt Walnussöl?

 

Walnussöl ist ein wahres Gesundheitselixier und kann gleich mit mehreren Wirkstoffen punkten, die für die Gesundheit wichtig sind. Die Walnussöl Wirkung setzt sich zum Beispiel aus 18 % einfach ungesättigten Fettsäuren und 73 % mehrfach gesättigten Fettsäuren zusammen. Das ist aber noch nicht alles, denn es kommen noch 9 % gesättigte Fettsäuren dazu und diese Mischung wirkt sich günstig auf den Fettgehalt im Blut, also auf den Cholesterinspiegel aus. In der Folge werden die HDL-Cholesterinwerte angehoben, die schädlichen LDL-Werte werden gleichzeitig gesenkt und auch der Fettstoffwechsel wird angekurbelt. In Walnussöl sind Omega-3-Fettsäuren enthalten und diese Fettsäuren sind sehr wichtig für die Zellen der Nerven und des Gehirns. Sie verbessern darüber hinaus den Blutfluss, sie verringern Ablagerungen in den Blutgefäßen und beugen so effektiv einem Herzinfarkt vor.

 

Wer Stress abbauen will, der sollte auf die Walnussöl Wirkung vertrauen, denn das im Öl enthaltene Magnesium kann den Blutdruck senken und Stress abbauen. Für einen niedrigen Blutzuckerspiegel ist Walnussöl ebenfalls eine gute Wahl, denn die Ballaststoffe im Walnussöl sorgen dafür, dass die Blutzuckerwerte nicht ansteigen. Walnussöl wirkt sich aber auch durch die Vitamine B und E positiv auf die Gesundheit aus, denn zusammen sind diese Vitamine ein sehr guter Mix, um sogenannte Antioxidantien abzuwehren, zudem haben sie eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung.

 

Das Immunsystem wird durch Walnussöl gestärkt und sowohl die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit werden gesteigert, die Fähigkeit sich zu konzentrieren, wird gestärkt und alle, die Walnussöl für sich entdecken, kann ggf. Rheuma ebenso vor wie auch Schuppenflechte und Darmkrebs vorbeugen (Für weitere Informationen fragen Sie bitte Ihren Arzt). Nicht umsonst wurde Walnussöl von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zum „Health Claim“, einem gesundheitsfördernden Lebensmittel erklärt und das besondere Öl darf mit seinen guten Eigenschaften für sich werben.

 

Walnussöl zum Braten

 

Walnussöl hat schon lange seinen erfolgreichen Siegeszug auch durch die Küchen dieser Welt angetreten, denn seit bekannt ist, wie positiv sich das Öl auf die Gesundheit auswirken kann, wird es gerne zum Kochen und Braten verwendet. Alle, die jetzt vielleicht fragen, wie Walnussöl schmeckt, werden erstaunt sein, denn Walnussöl hat ein wunderbares Aroma. Feinschmecker und auch Spitzenköche, die Walnussöl zum Braten verwenden, schwärmen von seinem nussigen, feinen Aroma, das vielen Gerichten eine ganz besondere Raffinesse verleiht. In Frankreich, Indien und auch in Moldawien gehört Walnussöl einfach zur guten Küche dazu, denn das Öl ist leicht und wird auch zu einem intensiven Geschmackserlebnis, wenn die Nüsse geröstet werden.

 

Da Walnussöl einen sehr niedrigen Rauchpunkt von nur 130° Grad hat und daher sehr schnell ranzig werden kann, sollte es in der Küche nur kurz und bei kleinen Temperaturen zum Anbraten verwendet werden. Ideal ist das Öl aber, wenn es um Dressings für Salate geht, auch wer Fisch oder einer Suppe eine pikante Note verleihen möchte, der sollte Walnussöl entweder als Zutat für die Soße verwenden oder das Öl zum Beträufeln nutzen. Wird Walnussöl für das Dessert oder für selbst gemachtes Eis verwendet, dann sollte es Öl aus nicht gerösteten Nüssen sein, denn dieses Walnussöl ist sehr mild, hat aber trotzdem einen angenehm nussigen Geschmack. In Gourmetkreisen hat sich das Öl der Walnuss schon seit langer Zeit als beliebtes Öl etabliert, und seit zahlreiche Studien nachgewiesen haben, wie gut Walnussöl für die Gesundheit ist, findet Walnussöl immer mehr begeisterte Anhänger.

 

Sanddorn Rezepte – immer wieder anders und immer wieder lecker
Sanddorn ist nicht nur gesund, die kleinen gelben Beeren lassen sich auch sehr vielseitig verwenden. Es gibt unendlich viele Sanddorn Rezepte, denn als Gemüse, als Marmelade, als Konfitüre und auch als Saft macht der Sanddorn immer eine gute Figur.

 

Einen Walnussbaum pflanzen

Einen Walnussbaum pflanzen ist nicht besonders schwer. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass genügend Platz vorhanden ist und der Baum nicht zu nah an den Garten des Nachbargrundstücks gepflanzt wird. Der Baum sollte idealerweise frei stehen und sich nicht in der Nähe eines Wegs, Zauns oder ähnlichem befinden. Darüber hinaus sollte das Erdloch, in das der Baum hineingesetzt wird, entsprechend groß sein und mit nährstoffreichem Boden gefüllt werden. Durch die Zugabe von Hornspänen wird dem Baum zusätzlich das Anwachsen erleichtert. Damit der Baum feststeht, soll die Erde angetreten werden. Nun kann der Baum beginnen zu wachsen, wobei zu beachten ist, dass eine regelmäßige Bewässerung notwendig ist. Eine längere Trockenheit im Sommer ist für Walnussbäume lebensbedrohlich.

 

 

Sorten und Geschmack


Es gibt so viele Walnusssorten, dass es unmöglich ist alle aufzuzählen. Im Folgenden sollen daher nur die wichtigsten genannt und kurz erläutert werden. Zunächst gehört die “Geisenheimer Walnuss” zu einer der bekanntesten Sorte in Mitteleuropa. Sie stammt aus der Gegend um Rüdesheim und ist besonders resistent gegen Frost und kann ohne Probleme als Einzelbaum im eigenen Garten gepflanzt werden. Ähnlich verhält es sich mit der “Moselander Walnuss”, die zu den besten deutschen Walnusssorten überhaupt gehört. Sie eignet sich u.a. auch für sehr trockene Standorte. Die “Weinheimer Walnuss” eignet sich sowohl für den privaten Anbau im eigenen Garten als auch für den kommerziellen Anbau auf großen Flächen. Die “Spreewalder Walnuss” hingegen ist sehr kälte- und frostempfindlich. Die Kernhaut der “Donaunuss” ist auffallend rot gefärbt. Die “Kurmarker Walnuss” soll wohl auch für Standorte geeignet sein, die nicht die typischen Merkmale eines Weinbaugebiets aufweisen. Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Es gibt unzählige Walnusssorten.

Selbstverständlich verfügen alle Sorten über einen ähnlichen jedoch auch deutlich eigenen Geschmack. Insgesamt verfügt die Walnuss über ein süßliches, mildes und dennoch sehr charakteristisches Aroma.

 


 

 

Via: http://www.smarticular.net/die-walnuss-geballte-energie-und-schatztruhe-der-gesundheit/ und http://www.zeitung.de/gesundheit/walnussoel/

 

 

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