Getreideernte "Wie zu Gotthelfs Zeiten"

via: http://www.dudenhofen.info/inhalt/landwirtschaft/landwirt-getreide/
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Es gab vor 100 Jahren für die Arbeit auf den Feldern keine oder nur wenige Maschinen. Die meisten Äcker waren damals kleiner als heute. Viele Menschen waren für die Getreideernte nötig, denn fast alles wurde von Hand gemacht. Die gesamte Bauernfamilie, Knechte und Mägde mussten mithelfen. Die Arbeit war schwer. Wenn das Getreide reif war, wurden die Halme mit der Sense knapp über der Erde abgemäht. Diese sehr anstrengende Arbeit machten die Männer.

 

Die Frauen nahmen die abgeschnittenen Halme auf und formten daraus Bündel. Geschickt knoteten sie einige Halme um die Mitte des Bündels. So entstanden die Garben. Zum Trocknen wurden die Garben so aufgestellt, dass die Ähren oben waren. Oft machten Kinder diese Arbeit. Später wurden die Garben auf einen Pferdewagen geladen und in die Scheune des Bauernhofes gebracht. Dort lagerten sie bis zum Spätherbst oder Winter. Dann wurden die Garben aus der Scheune geholt und die Halme mit den Ähren auf

 

dem Dreschplatz ausgebreitet. Mit Dreschflegeln aus Holz schlugen die Männer die Körner aus den Ähren. 

 

Ich habe zusammen mit Wendelin Roos, einem Luthertaler Bergbauern ein kurzes Video gemacht. Es ist sehr wichtig alte Bauerntechniken für zukünftige Generationen zu bewahren. Ich hoffe das wir mit dem Video einen Teil dazu beitragen können. Ich habe zu dem Thema noch eine schöne Seite gefunden.

Unter: http://www.dudenhofen.info/inhalt/landwirtschaft/landwirt-getreide/ findet ihr einen detaillierten Bericht wie früher in Dudenhofen Getreide geerntet wurde.

 

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